Nach einer zweistündigen Krisensitzung im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump klargestellt, dass er ein Abkommen mit dem Iran nur dann unterzeichnen werde, wenn es seine „roten Linien“ wahrt.

Ein anonymer Regierungsvertreter erklärte nach dem Treffen im Situation Room: „Präsident Trump wird nur ein Abkommen schließen, das gut für Amerika ist und seine roten Linien wahrt.“ Die Sitzung dauerte etwa zwei Stunden.

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein vorläufiges Abkommen sind im Gange. Medienberichten zufolge einigten sich Unterhändler beider Seiten auf eine 60-tägige Verlängerung der Waffenruhe, in deren Rahmen Gespräche über das iranische Atomprogramm stattfinden sollen.

Streit um die Straße von Hormus

Ein zentraler Streitpunkt ist die Straße von Hormus. Nach US-Angaben enthält das vorläufige Abkommen eine Klausel zur gebührenfreien Öffnung der Meerenge für die Schifffahrt. Die iranische Nachrichtenagentur Fars dementierte dies umgehend.

Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei betonte, es gebe noch keine endgültige Einigung mit den Vereinigten Staaten zur Beendigung des Krieges. „Der Austausch von Botschaften wird fortgesetzt, aber wir haben noch keine endgültige Einigung erreicht“, so Bakaei.