Der neue Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, hat beim Notenbankertreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming seinen Maßstab für die Inflationsbekämpfung bekräftigt und weitere Arbeit signalisiert, solange die Teuerung nicht klar Richtung Zielwert läuft.
Hintergrund: Warsh und die Linie der Fed
Beim Symposium in Jackson Hole formulierte Warsh seinen Standard für die Geldpolitik der Fed und band ihn ausdrücklich an die Entwicklung der zugrunde liegenden Inflation. Die Notenbank werde sich erst dann zufrieden geben, wenn die Preisentwicklung eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit Richtung Zielwert laufe, sagte er. Andernfalls stünden weitere Maßnahmen an.
Warsh wörtlich: "Hier ist mein Maßstab: Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die zugrunde liegende Inflation auf unser Ziel zubewegt – und zwar eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit. Andernfalls steht uns noch Arbeit bevor." Damit knüpfte er sichtbar an die seit Jahren kommunizierte Linie der Fed an, betonte aber zugleich die Geduld, die für eine Bestätigung des Trends nötig sei.
