Hamburg, 18 August 2026

Die Gewerkschaft Verdi hat mit einem Warnstreik den Betrieb an den Seehäfen in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Brake, Emden und Wilhelmshaven am Dienstag weitgehend stillgelegt.

Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter traten am Dienstag in einen Warnstreik, der die Seehäfen in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Brake, Emden und Wilhelmshaven über weite Strecken zum Erliegen brachte. Die Aktion richtete sich gegen die stockenden Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).

Hintergrund des Arbeitskampfs ist die laufende Tarifrunde für die Beschäftigten der Seehafenbetriebsgesellschaften. Die Gewerkschaft fordert deutlich höhere Lohnsteigerungen, um die Kaufkraft ihrer Mitglieder angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten zu sichern. Die Arbeitgeberseite hatte nach Angaben aus den Verhandlungen zuletzt eine Erhöhung von 5,1 Prozent angeboten, was Verdi als unzureichend zurückwies.