Almería, 13. Juli 2026

Bei den Waldbränden in der südostspanischen Provinz Almería ist die Zahl der Todesopfer auf 13 gestiegen, nachdem am Sonntagabend eine 93-jährige Britin ihren Verletzungen erlag.

Hintergrund des Brandes

Die Frau war eine von acht Personen, die nach dem Ausbruch des Feuers am Donnerstag ins Krankenhaus eingeliefert wurden, vier davon mit schweren Verletzungen. Sie hatte demnach Verbrennungen an 20 Prozent ihrer Körperoberfläche erlitten, wie die Regionalregierung am Sonntagabend mitteilte. Zuvor hatte die Zahl der Toten des Waldbrandes bei zwölf gelegen.

Das Feuer war am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos in der andalusischen Provinz Almería ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden vernichteten die Flammen etwa 7.000 Hektar Land in der Gemeinde Los Gallardos. Mehr als 7.000 Hektar Land in der Gemeinde Los Gallardos wurden ein Raub der Flammen. Etwa 1.500 Menschen mussten das Gebiet zwischenzeitlich verlassen.

Vermisste und ausländische Opfer

Mehr als 1.000 Einwohner konnten am Sonntagnachmittag in ihre Häuser in den evakuierten Dörfern nördlich von Los Gallardos zurückkehren. In der Gegend leben zahlreiche Ausländer, insbesondere Briten. Die Behörden haben die Toten noch nicht formell identifiziert; es könnte sich bei einigen von ihnen um die bisher als vermisst Geltenden handeln.