Drei Tage nach Ausbruch des Waldbrands im Virgental in Osttirol arbeiten rund 85 Einsatzkräfte von zwölf Feuerwehren, Bergrettung und Landwirten daran, verbliebene Glutnester zu beseitigen.
Lage im Virgental
Löscheinsätze aus der Luft wie noch am Samstag untertags durch private Hubschrauber und Bundesheer waren nicht mehr vonnöten. Stattdessen konzentrieren sich die Arbeiten auf den Boden, wo bei heißen Temperaturen weiter Glutnester umgegraben und diese gezielt beseitigt würden, wie ein Sprecher erklärte.
Insgesamt sind rund 85 Kräfte von zwölf Feuerwehren, Bergrettung und Landwirte mit Güllefässern noch im Gelände im Einsatz. Sie versorgen die Brandstellen mit Wasser und sorgen dafür, dass sich das Feuer nicht erneut ausbreitet.
Stimmen aus dem Einsatz
Harald Mair, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Virgen, sagte gegenüber dem Sender "5 Minuten": "Derzeit stehen 70 Personen bei der Bodenbrandbekämpfung, diese wird noch den halben Tag andauern." Zugleich betonte er die gute Stimmung im Team: "Wir haben einen starken Zusammenhalt untereinander."
