Taradeau, 20 Juli 2026

Begünstigt durch Hitze und Trockenheit sind in Südfrankreich mehrere Waldbrände ausgebrochen, der schwerste im Gebiet von Taradeau im Département Var, wo mehr als 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren.

Lage in Südfrankreich

Das heftigste Feuer wütete am Sonntag laut Behörden im Gebiet von Taradeau im Département Var. Angefacht vom Wind breiteten sich die Flammen rasch aus. Am späten Abend war der Brand noch nicht unter Kontrolle, wie aus der Berichterstattung von Deutschlandfunk hervorgeht.

Angefacht durch Wind breiteten sich die Flammen rasch in Richtung der Kleinstadt Les Arcs-sur-Argens aus. In beiden Orten wurden 150 Menschen in Sicherheit gebracht. Mehrere Häuser wurden zerstört.

Evakuierungen und Schäden

Die Behörden sprachen zudem von "mehreren hundert Menschen", die im Zusammenhang mit dem Brand bei Taradeau in Sicherheit gebracht wurden. Die Evakuierungen erfolgten, während sich die Flammen unter dem Einfluss des Windes schnell in Richtung bewohnter Gebiete ausbreiteten.

Schwierige Löscharbeiten

Die Löscharbeiten in der bergigen Region sind schwierig. In Korsika lodern weiter zwei Brände im Norden der Insel, die vor rund einer Woche durch Blitzeinschläge ausgelöst worden waren. Die Feuerwehr wird von Löschflugzeugen unterstützt.

Brände auch in anderen Mittelmeerländern

Auch in anderen Mittelmeerländern kämpfen Einsatzkräfte gegen Waldbrände. So gibt es nach Angaben der Sender auch in Spanien, Portugal und Griechenland Wahldbrände. Darüber hinaus brennt es ebenso in Algerien. Die zeitgleichen Brände in mehreren Ländern gelten als Folge anhaltender Hitze und Trockenheit.