Trier, 16 August 2026

Weitreichende Waldbrände im Grenzgebiet zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen haben am Wochenende Rauchwolken bis nach Rheinland-Pfalz getragen und Anwohner in der Eifel und an der Mosel in Atem gehalten.

Das Polizeipräsidium Trier teilte mit, dass sich die Rauchwolken seit dem Nachmittag in der Region ausbreiteten, insbesondere in der Eifel und an der Mosel. „Das Polizeipräsidium Trier teilte mit, aufgrund der Brände in Belgien und Nordrhein-Westfalen in Verbindung mit dem aktuellen Wind und den Wetterbedingungen breiteten sich die Rauchwolken seit dem Nachmittag in der Region aus, insbesondere in der Eifel und an der Mosel. An vielen Orten sei deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen, teilweise liege Asche in der Luft", hieß es in der Mitteilung. Demnach lag an zahlreichen Orten Asche in der Luft, die Sicht war teils deutlich eingeschränkt.

Lage im Grenzgebiet

Betroffen war vor allem das Grenzgebiet um Monschau im Kreis Aachen sowie die angrenzenden belgischen Gebiete im Hohen Venn. Nach dem Großbrand bei Hürtgenwald, der zuletzt die Schlagzeilen bestimmte, loderten die Flammen nun auf belgischer Seite weiter. Die Feuerwehr sprach von einer zusammenhängenden Feuerfront, die sich unter dem Einfluss trockener Witterung und stetigen Windes weiter ausbreitete. Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen waren im Dauereinsatz.