São Paulo, 02 Juli 2026

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat am Donnerstag bei einem Besuch des Goethe-Instituts in São Paulo für die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte aus Südamerika geworben und im Gespräch mit Sprachschülern Vorbehalte gegenüber Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland angesprochen.

Wadephul sprach im Goethe-Institut São Paulo mit jungen Sprachschülerinnen und -schülern, die Pläne haben, nach Deutschland zu gehen. Der CDU-Politiker war nach Brasilien gereist, um für den Fachkräftezuzug aus Südamerika zu werben. Hintergrund ist nach Angaben der dpa-AFX der Fachkräftemangel in Deutschland. Bei dem Termin äußerte er sich positiv über die Integration von Migrantinnen und Migranten in seinem Land.

Der Minister ging in dem Gespräch auch auf Sorgen der Studierenden ein, die von Berichten über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland gehört hatten. Er verwies zugleich auf Probleme, räumte aber ein, dass es in der Diskussion oft zu pauschal zugehe. „Es wird ein bisschen zu viel über die Probleme als über das Gelingen gesprochen. Es gelingt nämlich sehr viel“, sagte Wadephul laut dem Bericht.