Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) hat vor dem Hintergrund häufigerer Trockenperioden und knapper werdender Grundwasservorkommen strengere Regeln für Wasserentnahmen in Deutschland gefordert, einschließlich bislang genehmigungsfreier privater Nutzungen.

Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) spricht sich dafür aus, die bestehenden Vorschriften für die Wasserentnahme deutlich zu verschärfen. Bislang sind in Deutschland nur kommunale Wasserversorger und gewerbliche Unternehmen verpflichtet, eine Genehmigung für Wasserentnahmen einzuholen. Erlaubnisfrei bleiben hingegen unter anderem das Gießen privater Gärten sowie die Wassernutzung in landwirtschaftlichen Betrieben, einschließlich der Tränkwasserversorgung von Tieren außerhalb der Hofstelle.

Hintergrund: Druck auf die Grundwasservorkommen

VKU-Vizepräsident Karsten Specht sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Wegen der häufigeren Trockenperioden und knapper werdenden Grundwasservorkommen müsse die genehmigungsfreie Nutzung so weit wie möglich eingeschränkt werden." "Dazu gehöre auch die private Nutzung." Konkret verlangt der Verband, dass auch das Bewässern privater Gärten in trockenen Phasen nicht weiterhin ohne jede Beschränkung möglich bleiben soll.