Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat gemeinsam mit Studierenden der Fachhochschule Tulln 30 koffeinhaltige Kosmetikprodukte untersucht und in mehr als der Hälfte davon problematische Stoffe festgestellt.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Aussendung warnte der VKI vor fragwürdigen Werbeversprechen bei Kaffee-Kosmetika. Demnach enthalten 18 von 30 untersuchten koffeinhaltigen Kosmetikprodukten problematische Stoffe in Sachen Umweltverträglichkeit. „In mehr als der Hälfte der untersuchten Kosmetika, die Koffein aus Kaffee oder Guarana enthalten, stecken problematische Stoffe wie synthetische Polymere oder bestimmte Duftstoffe“, heißt es in der Mitteilung.

Diskrepanz zwischen Werbung und Inhalt

Besonders auffällig sei die Diskrepanz zwischen Werbung und Inhalt: Viele als natürlich oder naturverbunden beworbene Kaffee-Kosmetika würden gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten sich daher nicht darauf verlassen, dass Begriffe wie „naturverbunden“ oder „Kaffee“ für eine unbedenkliche Rezeptur stehen, erklärte der VKI.