Katar, Ägypten, Pakistan und weitere regionale Vermittler haben den USA und dem Iran einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, während US-Präsident Donald Trump am Dienstag Libanons Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus empfängt.

Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler haben den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet. Das erfuhr das US-Nachrichtenportal "Axios" aus Quellen. Auch das "Wall Street Journal" berichtete über den Vorschlag. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Regierungsvertreter.

Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen vereinbart, das den Weg zur Beendigung des Krieges ebnen soll. Auch Teheran fühlt sich inzwischen nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. Die Führung in Teheran verlangt für ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Washington nicht nur unter anderem die eigene Kontrolle über die Straße von Hormus, sondern auch ein dauerhaftes Ende des militärischen Konflikts zwischen dem Erzfeind Israel und der mit ihr verbündeten Hisbollah. Die USA, die in dem Konflikt vermitteln, fordert genauso wie der Verbündete Israel eine Entwaffnung der Hisbollah, was diese ablehnt.