Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat am Dienstag US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus in Washington getroffen, um über eine dauerhafte Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah zu sprechen.
Das Treffen fand statt, während die von US-Präsident Donald Trump angekündigte zehntägige Waffenruhe am 16. April 2026 um Mitternacht in Kraft getreten war. Ziel der Gespräche ist nach Angaben beider Seiten eine dauerhafte und nachhaltige Waffenruhe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon.
Wie das Weiße Haus mitteilte, wurde beim Gespräch der aktuelle Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon behandelt. Es war der erste Besuch eines libanesischen Staatschefs im Weißen Haus seit 2009.
Rubios Lob für die libanesische Regierung
Am Sonntag hatte US-Außenminister Marco Rubio die Bemühungen der libanesischen Regierung für einen Friedensschluss mit Israel gewürdigt. Er habe den Libanon für seine "entschlossenen Bemühungen gelobt, die Souveränität des Landes zurückzugewinnen, die Hisbollah zu entwaffnen, ihre terroristische Infrastruktur zu zerschlagen und den Weg zum Frieden" mit Israel einzuschlagen. Diese Erklärung gab das US-Außenministerium nach einem Treffen zwischen Rubio und Aoun in Washington ab.
