Am Tierschutzhof in Braunau am Inn stand am Dienstag ein Hundehalter wegen der Misshandlung eines Hundes vor Gericht.

Der Prozess am Tierschutzhof in Braunau am Inn drehte sich um einen Hund, der laut Pfotenhilfe während seiner Obhut misshandelt wurde. Der zuständige Tierschutzhof hatte den Fall nach den Angaben der Tierschutzorganisation aufgenommen.

Pfotenhilfe-Sprecher Jürgen Stadler schilderte in einem Bericht über die Verhandlung, wie der Hund bei der Abholung vorgefunden wurde. Er berichtete, dass das Tier nach Menschenurin gestank habe. Als Grund dafür nannte er das Verhalten des Halters.

Jürgen Stadler sagte wörtlich: "Erschreckendstes Detail der Verhandlung war, dass der Halter nicht nur in einen Kübel neben dem Bett, sondern sogar auf die Hündin urinierte, weshalb diese bei der Abholung nach Menschenurin stank". Damit beschrieb er einen Vorgang, der nach seiner Darstellung über das Verschmutzen der Unterbringung hinausging.