Der Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern warnt vor einem wachsenden Zustrom junger Menschen in die rechtsextremistische Szene, die erstmals mehr als 2.000 Personen umfasst.
Die rechtsextremistische Szene in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Einschätzung des Verfassungsschutzes erstmals auf über 2.000 Personen angewachsen. Wie aus dem Verfassungsschutzbericht hervorgeht, werden der gesamten Szene rund 3.140 Personen zugerechnet. Die Zahl der gewaltorientierten Rechtsextremisten blieb mit 700 gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Besonders auffällig sei, dass immer mehr junge Menschen dazukämen, sagte Innenminister Christian Pegel (SPD) bei der Vorstellung des Berichts in Schwerin. Nach Angaben des Landesamts für Verfassungsschutz Stuttgart ist der Anteil der unter 30-Jährigen in der Szene von 2023 auf 2025 um fünf Prozentpunkte gewachsen. In Mecklenburg-Vorpommern gehen die Verfassungsschützer inzwischen von etwa 400 Personen aus, die zwischen 14 und 24 Jahren alt sind.
