Washington, 26 Juni 2026
US-Vizepräsident JD Vance hat bei einem Auftritt in der Richard-Nixon-Präsidentenbibliothek in Kalifornien den Watergate-Skandal heruntergespielt und Parallelen zwischen dem früheren Präsidenten Richard Nixon und Donald Trump gezogen.
Hintergrund: Der Watergate-Skandal
Vance sagte, die Vorstellung, dass Watergate eine Präsidentschaft zu Fall gebracht habe, sei „verrückt". Stattdessen behauptete er, der sogenannte „Deep State" habe Nixon gestürzt – und verglich dies mit dem, was „dieselben Gruppen und Institutionen" während Trumps erster Amtszeit versucht hätten. Belege für diese Behauptungen blieb Vance schuldig.
Der Vizepräsident inszenierte sich bei der Veranstaltung zugleich als politischer Erbe Nixons. „Ein junger Senator, Vizepräsident, schreibt ein paar Bestseller, wird von den Medien gehasst – das klingt irgendwie nach JD Vance", sagte er. Hintergrund ist die weit verbreitete Annahme, dass Vance sich für eine Präsidentschaftskandidatur 2028 positioniert und damit auf Trumps Nachfolge vorbereitet.
