Washington, 07 August 2026
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant einem Bericht zufolge, die Überprüfung der Online-Aktivitäten von Visa-Antragstellern deutlich auszuweiten.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant einem Bericht zufolge, die Überprüfung der Online-Aktivitäten von Visa-Antragstellern deutlich auszuweiten. Damit würden soziale Medien und andere digitale Spuren künftig eine größere Rolle im Screening-Verfahren spielen als bisher. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete zuerst über die Pläne.
Hintergrund der Verschärfung
Auslöser der Debatte ist ein seit Längerem diskutiertes Anliegen: Die US-Behörden wollen nach eigener Darstellung verhindern, dass Personen mit mutmaßlich radikalen oder sicherheitsrelevanten Ansichten ungehindert ins Land einreisen. Kritiker warnen hingegen, eine solche Ausweitung könne legitime Meinungsäußerungen erfassen und das Recht auf freie Rede unter Druck setzen.
Die Erweiterung der Überprüfung soll nach Angaben von AFP mehrere Visa-Kategorien betreffen, darunter auch das in den vergangenen Jahren stark nachgefragte Studentenvisum. Damit könnten künftig auch Bewerber für ein Studium in den USA intensiver auf ihre Online-Historie überprüft werden, bevor sie ein Visum erhalten.
