Washington/Teheran, 18. Juli 2026
Die USA und der Iran haben am Samstag neue gegenseitige Angriffe in der strategisch wichtigen Golfregion gemeldet, wobei das iranische Gesundheitsministerium 38 Tote und über 400 Verletzte seit dem 22. Juni zählte.
In der Meerenge der Straße von Hormus und am Golf von Oman spitzt sich die Lage zwischen den USA und dem Iran weiter zu. Nach Angaben des für die Region zuständigen US-Militärkommandos wurden die Angriffe um 15 Uhr US-Ostküstenzeit (21 Uhr MESZ) aufgenommen, wie das Kommando auf der Plattform X mitteilte. Ein erneuter US-Angriff erfolgte demnach um 22.30 Uhr Ortszeit mit dem erklärten Ziel, die militärische Infrastruktur des Iran zu schwächen.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Samstagmorgen, sie hätten mit einem "kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz" vier Schiffe in der Meerenge gestoppt. Zudem seien in der Straße von Hormus zwei Öltanker auf Minen aufgefahren und "explodiert" – dies dementierte jedoch die US-Armee. Auch sollen in der Straße von Hormus zwei Öltanker auf Minen aufgefahren und "explodiert" sein.
Eskalation in der Meerenge
Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb daraufhin auf der Plattform X, das iranische Volk sei jetzt noch entschlossener, seine Feinde die "verbrecherische Aggression bitter bereuen zu lassen". Die Wortwahl verdeutlicht, wie sehr die Rhetorik beider Seiten in den vergangenen Tagen an Schärfe gewonnen hat.
