Die USA haben am Sonntag eine weitere Angriffswelle auf Ziele im Iran geflogen, während die iranischen Revolutionsgarden als Reaktion die Straße von Hormus für die internationale Schifffahrt als gesperrt erklärten.

Die US-Streitkräfte haben am Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen. Nach Angaben des zuständigen US-Regionalkommandos Centcom begannen die Angriffe um 17 Uhr ET (23 Uhr deutscher Zeit) mit weiteren Attacken auf Ziele im Iran. Damit handelt es sich bereits um die vierte Angriffswelle der USA seit dem Wiederaufflammen der Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch.

Das iranische Staatsfernsehen berichtete unterdessen von mehreren Explosionen in der Nähe der Stadt Sirik sowie westlich von Bandar Abbas. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von "feindlichen Angriffen" in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Bei den betroffenen Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Der Vorfall werde untersucht.