Washington, D.C., 18. Mai 2026

US-Finanzminister Scott Bessent hat am Montag eine Verlängerung der Sanktionspause für russische Ölexporte um 30 Tage bekannt gegeben.

Entscheidung und Reaktionen

Die Verlängerung der Sanktionspause durch das US-Finanzministerium trifft Kiew und die Europäische Kommission schwer. Die EU hatte Washington wiederholt aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, um die Kriegsfinanzierung von Präsident Wladimir Putin zu unterbinden.

Bessent verkündete die Entscheidung während eines Treffens der G7-Finanzminister in Paris. "Diese Verlängerung wird zusätzliche Flexibilität bieten, und wir werden mit diesen Ländern zusammenarbeiten, um spezifische Lizenzen nach Bedarf zu gewähren", sagte Bessent.

Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt

Die Verlängerung der Sanktionspause soll Engpässe in der Ölversorgung mildern, die durch den Iran-Krieg verursacht wurden. Bessent betonte, dass die Maßnahme ärmeren Ländern zugutekomme, da China nicht länger in der Lage sein werde, "verbilligtes Öl" aus Russland zu horten.