Die US-Luftfahrtaufsicht FAA ordnet bei rund 470 Boeing-Verkehrsflugzeugen zusätzliche Inspektionen auf mögliche Risse in der Flugzeugstruktur an, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.

Die Anordnung betrifft laut FAA mehrere Baureihen des US-Herstellers Boeing und greift damit eine bestehende Inspektionspflicht aus, die zuvor nur einen bestimmten Flugzeugtyp umfasste. Die Aufsichtsbehörde verwies auf konstruktive Ähnlichkeiten bei Fertigung und Bauweise in einem bestimmten Bereich der Flugzeuge. Wegen dieser Überschneidungen sei die Prüfung auf weitere Modelle ausgedehnt worden, erklärte ein Boeing-Sprecher.

Zwar seien an der Max-Flotte bislang keine Risse festgestellt worden, dennoch habe man die Inspektionen vorsorglich auf diese Maschinen ausgeweitet, hieß es aus dem Unternehmen. Über die Zahl der insgesamt nun betroffenen Flugzeuge berichtete die Nachrichtenagentur awp international unter Berufung auf die FAA. Die Maßnahme tritt den Angaben zufolge unmittelbar in Kraft.