Nach einer Serie von Gewittern mit Starkregen und Sturmböen am Wochenende hat sich die Wetterlage in Hessen zum meteorologischen Sommeranfang am Montag weitgehend beruhigt.

Am Freitag und Samstag zogen nach der ersten ungewöhnlich langen Hitzewelle des Jahres Regengebiete vor allem über Nord-, Mittel- und Westhessen hinweg. Die Temperaturen kletterten am Samstag noch auf bis zu 32 Grad Celsius, bevor die Schauer und Gewitter einsetzten.

Am Sonntagmorgen entluden sich dann Gewitter über dem Rhein-Main-Gebiet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Kreis Kassel amtliche Unwetterwarnungen vor starken Gewittern herausgegeben, die jedoch am Abend wieder aufgehoben wurden.

Überflutungen und kleinere Schäden

In Hofgeismar-Hümme im Kreis Kassel musste die Bundesstraße B83 am Nachmittag wegen Überflutung gesperrt werden. Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich Wasser an einem Hang gesammelt und war auf die Fahrbahn gelaufen.

In Marburg wurde die Graf-von-Stauffenberg-Straße durch Wasser unterspült, wodurch ein etwa 40 Zentimeter großes Loch im Asphalt entstand. In Frankfurt stürzten Bauzäune und Baustellenabsperrungen um, zudem fiel am Katharinenkreisel ein Baum um.

Die Polizei in Mittelhessen verzeichnete insgesamt 15 wetterbedingte Einsätze. Hessische Polizeipräsidien und Feuerwehren meldeten darüber hinaus nur einige umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller. Größere Schäden blieben nach bisherigen Erkenntnissen aus.