Wiener Neustadt, 15 Juli 2026

Ein schweres Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen hat am Dienstagnachmittag den Bezirk Wiener Neustadt heimgesucht und rund 15 Freiwillige Feuerwehren bis in die Nacht in einen Dauereinsatz mit etwa 65 Einsatzstellen gezwungen.

Ausmaß der Einsätze

Die Einsatzkräfte standen bis in die späten Nachtstunden im Dauereinsatz, um die Folgen des Unwetters so rasch wie möglich zu beseitigen. Insgesamt waren bis in die Nachtstunden rund 65 Einsatzstellen von den Einsatzkräften abzuarbeiten, wie die Bilanz am späten Nachmittag deutlich machte. Für die Freiwilligen Feuerwehren bedeutete das einen Einsatz-Marathon, bis am späten Nachmittag 65 Einsätze innerhalb kürzester Zeit gemeldet wurden.

Der Großteil der Einsätze entfiel auf das Auspumpen überfluteter Keller sowie das Beseitigen umgestürzter Bäume. Zahlreiche Straßen, darunter auch die A2 Südautobahn, wurden durch die starken Regenfälle überflutet. Neben Überschwemmungen waren es vor allem umgestürzte Bäume, die es zu entfernen galt.

Besonders betroffen war der nördliche Teil des Bezirks Wiener Neustadt. Umgestürzte Bäume und Überschwemmungen konzentrierten sich insbesondere im Bereich Wöllersdorf-Steinabrückl, Sollenau, Theresienfeld und Eggendorf. Auch in Wöllersdorf-Steinabrückl kam es zu zahlreichen Überschwemmungen.

Schwerpunkt Maria Teresia

In der Siedlung Maria Teresia bei Eggendorf richtete das Unwetter besonders große Schäden an. Es galt zahlreiche Keller und Garagen auszupumpen, die teilweise über einen Meter unter Wasser standen. Zudem hielten mehrere Bäume den starken Sturmböen nicht stand und mussten beseitigt werden, meldet die FF Eggendorf. Die Eggendorfer Feuerwehr musste in der Siedlung allein 24 Einsätze bewältigen.