Frankfurt, 15 Juni 2026
Im eskalierenden Streit um die Übernahme der Commerzbank hat sich die italienische Großbank UniCredit an die deutsche Finanzaufsicht Bafin gewandt und die Commerzbank beschuldigt, „fortgesetzt und unablässig" falsche Informationen zu verbreiten.
Hintergrund des Streits
Die italienische Großbank und Bank-Austria-Mutter UniCredit hat am Montag in einer ausführlichen Stellungnahme die Commerzbank scharf angegriffen. Nicht UniCredit, sondern die Commerzbank verbreite „fortgesetzt und unablässig (...) unzutreffende und irreführende Informationen" zu dem als feindlich erachteten Übernahmeangebot, erklärten die Italiener. Zugleich forderte UniCredit die Bafin auf, Stellungnahmen der Commerzbank und ihre „naheliegende Motivation, die Integrität des Übernahmeverfahrens zu beeinträchtigen und bei Stakeholdern für Verwirrung zu sorgen", zu untersuchen.
