Die italienische Großbank UniCredit hat nach dem Ablauf ihres Übernahmeangebots ihren Anteil an der Commerzbank auf mehr als 44 Prozent ausgebaut, während die Bundesregierung das Vorgehen scharf kritisierte und die Commerzbank zugleich zu Gesprächen bereit ist.

Ausbau des Engagements seit September 2024

Nach dem Ende ihres Übernahmeangebots am 3. Juli hält die italienische UniCredit nach eigenen Angaben mehr als 44 Prozent der Anteile an der Commerzbank. Die Offerte sei für 17,6 Prozent der Commerzbank-Papiere angenommen worden, teilte die Mailänder Großbank am Mittwoch mit. Zusammen mit den 26,77 Prozent, die die UniCredit bereits vor dem Angebot hielt, steigt ihr direkter Anteil damit rechnerisch auf 44,37 Prozent.

Aktienstruktur und mögliche Stimmrechte