Die Vereinten Nationen dokumentieren in einem neuen Bericht einen dramatischen Anstieg sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten und erheben schwere Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte Israels sowie erstmals auch gegen Russland.

Die UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, erklärte in New York, die Zahl der dokumentierten Fälle habe sich im Vergleich zum Vorjahr auf 9.788 verdoppelt. Die Vorfälle erstreckten sich über 21 Konfliktregionen weltweit.

Patten betonte, dass sexuelle Gewalt gezielt als Kriegstaktik, Folter, Terrorismus und politische Repression eingesetzt werde. Wörtlich sagte sie: „2025 ist die Zahl der dokumentierten Fälle von sexueller Gewalt, eingesetzt als Kriegstaktik, Folter, Terrorismus und politische Repression, dramatisch angestiegen. Die Fälle waren durch extreme Brutalität gekennzeichnet und richteten sich überwiegend gegen Frauen und Mädchen.“