Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist nach neuen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes übergewichtig; zugleich ist das Durchschnittsgewicht der Bevölkerung in den vergangenen Jahren leicht gestiegen.
Die aktuellen Zahlen aus dem Mikrozensus 2025 zeigen, dass der Body-Mass-Index (BMI) eines Großteils der erwachsenen Bevölkerung oberhalb der Grenze liegt, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Übergewicht festgelegt hat. Konkret gelten Erwachsene mit einem BMI über 25 als übergewichtig, mit einem BMI über 30 als adipös, also stark übergewichtig. Die Erhebung bezieht sich auf alle Personen ab 18 Jahren.
BMI als Maßstab: So wird Übergewicht definiert
BMI als Maßstab: So wird Übergewicht definiert Der BMI ist eine einfache Rechengröße, die das Körpergewicht in Kilogramm ins Verhältnis zur Körpergröße in Metern zum Quadrat setzt. Die Weltgesundheitsorganisation nutzt ihn als internationalen Standard, um Unter-, Normal- und Übergewicht voneinander abzugrenzen. Ein Wert zwischen 18,5 und 24,9 gilt demnach als Normalgewicht, Werte darüber werden in die Kategorien Übergewicht und Adipositas eingeteilt.
