Der Fernsehkoch Johann Lafer hat in dem Gastro-Podcast „Rolling Pin Talks“ offen über seine Lymphdrüsenkrebs-Erkrankung gesprochen und die Auswirkungen der Chemotherapie als „verdammt hart“ beschrieben.

Diagnose und erster Schritt an die Öffentlichkeit

Lafer, der in Rheinland-Pfalz lebt, hatte im Mai öffentlich gemacht, dass bei ihm Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde. Damals erklärte er, die Krankheit sei nicht heilbar, könne aber eingedämmt werden. Im Podcast sprach er nun erstmals ausführlich über die Folgen der Behandlung, die zu Jahresbeginn begann.

Besonders belastend sei für ihn nicht die körperliche Verfassung, sondern der Verlust des Geschmackssinns: „Das Schlimmste für mich ist nicht die körperliche Konstitution, sondern ich habe keinen Geschmack und kann nichts essen und habe offene Finger“, sagte der Starkoch in dem Podcast. Deshalb müsse er andere um Hilfe bitten: „Zu jemandem zu sagen ‚Kannst Du mir das pürieren', weil ich das sonst nicht essen kann, das ist verdammt schwer.“