Johann Lafer an Lymphknotenkrebs erkrankt – Wunsch zum | finanz360
Fernsehkoch Johann Lafer spricht über seine Krebserkrankung und einen Wunsch nach Nepal
München, 28 Juni 2026
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Kurzfassung
Der österreichische TV-Koch Johann Lafer hat bei einer Veranstaltung in München über seine Lymphknotenkrebs-Erkrankung gesprochen und dabei von seinem Wunsch berichtet, das Basislager des Mount Everest im Himalaya zu besuchen. Er bezeichnete die Krankheit als nicht heilbar, aber als eindämmbar.
München, 28 Juni 2026
Der österreichische Fernsehkoch Johann Lafer (68) hat bei einer Veranstaltung in München öffentlich über seine Lymphknotenkrebs-Erkrankung gesprochen und angekündigt, er wolle das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen.
Johann Lafer sprach in München über den Verlauf seiner Erkrankung. „Am Anfang ging es mir besser damit, gerade bin ich in einer Krisenphase", sagte Lafer. Vor allem die Hitze setze ihm zu. „Neben der anderen Belastung ist die Temperatur herausfordernd." Lafer erreicht als TV-Koch bereits seit Jahrzehnten ein großes Fernsehpublikum, unter anderem mit den ZDF-Sendungen „Lafer! Lecker!" (2006-2017) und „Die Küchenschlacht" (seit 2008).
Der 68-jährige Österreicher, der in Rheinland-Pfalz lebt, äußerte den Wunsch, das Basislager des Mount Everest zu besuchen. „Ich würde gerne das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen", sagte er dem „Münchner Merkur". Durch die Krankheit sei ihm bewusst geworden: „Man darf nichts aufschieben."
Diagnose und Krankheitsverlauf
Lafer hatte im Mai öffentlich gemacht, dass er an Lymphknotenkrebs erkrankt ist. Zudem hat er Metastasen im ganzen Körper. „Ich habe Metastasen im ganzen Körper, da ist alles schwarz", sagte Lafer, der in Rheinland-Pfalz lebt. Lymphknotenkrebs (Lymphom) ist ein Sammelbegriff für bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems, das zum körpereigenen Abwehrsystem gehört. Dazu zählen Lymphknoten, Milz und bestimmte weiße Blutkörperchen (Lymphozyten). Bei Lymphomen wachsen diese weißen Blutkörperchen unkontrolliert.
Lafer hat zu Jahresbeginn eine Chemotherapie begonnen. Heilbar sei der Krebs nicht, „aber man kann ihn eindämmen". Eine Prognose, wie viel Zeit ihm bleibe, gebe es nicht. „Das ist unterschiedlich. Ich habe heute von einem gehört, der nur ein Jahr überlebt hat, andere leben noch zehn Jahre gut damit", sagte Lafer dem „Münchner Merkur" weiter.
Auf der Veranstaltung in München sagte Lafer der „Abendzeitung": „Es ist ein Schicksalsschlag, man muss ihn nehmen, wie er ist, und das Beste daraus machen." Die Diagnose treffe ihn als gravierendes Ereignis, dennoch versuche er, die verbleibende Zeit bewusst zu nutzen. Lafer erklärte, dass er sich bewusst Ziele setze und nicht warten wolle.
Der Wunsch nach Nepal
Der Blick auf den Himalaya steht für ihn symbolisch für diesen Vorsatz. Das Basislager des Mount Everest liegt auf etwa 5.300 Metern Höhe in Nepal und ist der Ausgangspunkt für die Besteigung des höchsten Berges der Welt. Für Lafer, der seine Energie derzeit stark einschränken muss, wäre eine solche Reise eine besondere logistische und körperliche Herausforderung.
Die Berichte über seinen Gesundheitszustand und seine Pläne erschienen am Wochenende in mehreren Medien, darunter dem „Münchner Merkur" und der „Abendzeitung". Beide Zeitungen beriefen sich auf eine Veranstaltung in München, an der Lafer persönlich teilnahm. Die Nachricht verbreitete sich über den dpa-Newskanal.
Mit „Lafer! Lichter! Lecker!" (2006-2017) und „Die Küchenschlacht" (seit 2008) prägte Johann Lafer über Jahre hinweg die deutsche Kochfernseh-Landschaft. Seine Gerichte und seine markante Art machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Auch nach der TV-Karriere blieb er als Restaurantbetreiber und Autor aktiv.
Reaktionen und Medienberichte
Die Nachricht von der Erkrankung löste in den sozialen Medien zahlreiche Reaktionen aus. Viele Fans und Weggefährten bekundeten ihre Anteilnahme und wünschten dem Koch Kraft für die kommende Zeit. Die Resonanz zeigt, wie groß die Verbundenheit eines langjährigen Publikums mit Lafer ist.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf das Thema Lymphknotenkrebs, das in der Öffentlichkeit weniger bekannt ist als andere Krebsarten. Lymphome zählen zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren verbessert, dennoch variiert der Verlauf stark von Patient zu Patient.
Lafer selbst hatte zuletzt betont, dass er die Krankheit als Teil seines Lebens annehmen wolle. „Es ist ein Schicksalsschlag, man muss ihn nehmen, wie er ist, und das Beste daraus machen", sagte er der „Abendzeitung". Mit dieser Haltung wolle er auch andere Betroffene ermutigen, den Alltag nicht aufzugeben.
Hintergrund: Lymphknotenkrebs
Sein Wunsch, das Basislager des Mount Everest zu besuchen, gilt in Medienberichten als Ausdruck dieser Lebenseinstellung. Unklar ist bislang, wann genau die Reise stattfinden könnte und ob sein Gesundheitszustand dies zulassen wird. Lafer sprach lediglich von einem Wunsch, nicht von einer konkreten Planung.
Die Veranstaltung in München, bei der Lafer auftrat, wurde von mehreren Zeitungen als Anlass für ausführliche Interviews genutzt. Der Koch sprach dort offen über die Belastungen der Therapie, über Ängste und über Pläne. „Neben der anderen Belastung ist die Temperatur herausfordernd", beschrieb er seine aktuelle Situation.
In einem weiteren Punkt unterschied er zwischen einer akuten Krise und längerfristiger Krankheitsbewältigung. „Am Anfang ging es mir besser damit, gerade bin ich in einer Krisenphase", sagte er. Dieser Wechsel verdeutlicht, wie schwankend der Alltag mit einer Krebserkrankung sein kann.
Ausblick und offene Fragen
Die Berichterstattung über Lafer reiht sich in eine Reihe prominenter Fälle ein, in denen Prominente ihre Krebserkrankung öffentlich machen. Die Offenlegung soll häufig dazu beitragen, das Bewusstsein für die jeweilige Krankheit zu stärken und Solidarität mit Betroffenen zu erzeugen.
Der dpa-Newskanal verbreitete die Meldung unter dem Hinweis: „Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal." Damit wurde sie zum Ausgangspunkt für zahlreiche weitere Medienberichte über Lafer und seinen Wunsch nach Nepal.
Fragen & Antworten
An welcher Krebsart ist Johann Lafer erkrankt?
Johann Lafer ist an Lymphknotenkrebs (Lymphom) erkrankt und hat nach eigenen Angaben Metastasen im ganzen Körper. Er hat zu Jahresbeginn eine Chemotherapie begonnen.
Welchen Wunsch äußerte Lafer bei der Veranstaltung in München?
Lafer sagte dem „Münchner Merkur", er würde gerne das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen. Konkrete Reisepläne nannte er dabei nicht.
Wie beschreibt Lafer seine aktuelle Situation?
Lafer sprach von einer Krisenphase und sagte, die Hitze sei eine zusätzliche Belastung. Eine genaue Prognose zu seiner Lebenserwartung gebe es nicht.