Ein Treffen von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP), SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt und NEOS-Nationalratsabgeordneter Karin Doppelbauer zu Hilfen für dürregeschädigte landwirtschaftliche Betriebe ist am Frestagmittag ohne konkrete Maßnahmen zu Ende gegangen.
Positionen in der Koalition
Das Gespräch im Landwirtschaftsministerium dauerte nur kurz und endete am Frestagmittag, ohne dass sich die beteiligten Regierungsparteien auf ein gemeinsames Vorgehen einigen konnten. Thema war die finanzielle Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern, die unter den Folgen der anhaltenden Dürre leiden. Im Zentrum standen Forderungen nach einer Senkung der Agrardieselsteuer sowie nach gezielten Ausgleichszahlungen für betroffene Betriebe.
SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt zeigte sich nach dem Treffen in einer schriftlichen Stellungnahme unzufrieden: "Wir haben derzeit leider wenig Fortschritt. Der Ball liegt nun beim Herren Minister beziehungsweise beim Koalitionspartner. (...) Eine Koste-es-was-es-wolle-Politik à la Sebastian Kurz wird es mit uns nicht geben. Allgemeine Steuergeld-Geschenke für jeden einzelnen Betrieb unabhängig von der Betroffenheit sind für mich nicht vorstellbar." Damit lehnt die SPÖ pauschale Steuergeschenke ohne Prüfung der tatsächlichen Betroffenheit ab.
