Bei einem Rundgang am Flughafen Wien hat Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) gemeinsam mit Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) vor Souvenirs aus Drittstaaten gewarnt, weil sie eine Gefahr für Natur, Landwirtschaft und Forstwirtschaft darstellen.
Im ersten Halbjahr 2026 beschlagnahmte der Zoll allein am Flughafen Wien rund drei Tonnen frisches Obst, Gemüse, Pflanzen und Schnittblumen. Für besonderes Aufsehen hat im ersten Halbjahr etwa der Fund von sieben lebenden Waranen und 150 toten Seepferdchen gesorgt. Insgesamt führt der Zoll im Reiseverkehr am Flughafen Wien unter 32 Millionen Reisenden über 5.000 Kontrollen pro Jahr durch.
Besonders oft beschlagnahmte der Zoll exotisches Obst, etwa Mangos oder Zitrusfrüchte. Die meisten Aufgriffe betrafen Passagierinnen und Passagiere, die aus der Türkei, Ägypten, Thailand und Vietnam nach Österreich einreisten. Totschnig warnte anlässlich des Rundgangs vor den Folgen, sollten die Bestimmungen von Reisenden missachtet werden, weil Mitbringsel aus Drittländern eine Gefahr darstellen für unsere Natur, für die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
