Nach einem tödlichen Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin ist der flüchtige Verdächtige in einer Kleingartenkolonie gestellt und von Sicherheitskräften erschossen worden, während in Nordrhein-Westfalen Abscheu und Warnungen laut werden.
Tathergang
Der tödliche Angriff am Rande des CSD in Berlin hat bundesweit Bestürzung ausgelöst. Nach Erkenntnissen der Ermittler war ein Autofahrer in eine Menschenmenge gefahren, mehrere Personen wurden verletzt, eine Person kam ums Leben. Das Auto wurde nach der Tat vom Tatort entfernt und sichergestellt. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen, weil ein mutmaßlicher Terroranschlag nicht ausgeschlossen wird.
Im Zuge der Fahndung nach dem flüchtigen Verdächtigen wurde der Gesuchte in einer Kleingartenkolonie aufgespürt. Er habe sich den Sicherheitskräften mit einem Messer genähert, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Beamten schossen auf den Angreifer, er starb noch am Ort des Geschehens. Einzelheiten zur Identität und zum Hintergrund des Mannes werden derzeit geprüft; nach Angaben der Berliner Polizei wird ein Tatverdächtiger mit islamistischen Bezügen gesucht.
