Taiwans Küstenwache hat am Sonntag mehr als fünf Schiffe in Gewässer östlich der Insel entsandt, nachdem vier staatliche chinesische Schiffe in taiwanischen Hoheitsgewässern gesichtet worden waren, die zuvor von der Hafenstadt Xiamen ausgelaufen waren.

Hintergrund

Taiwans Küstenwache erklärte am Sonntag, die Entsendung diene einer „angemessenen“ Reaktion auf einen chinesischen „Sicherheitseinsatz“. Insgesamt vier staatliche chinesische Schiffe seien in taiwanischen Gewässern gesichtet worden, erklärte die taiwanische Küstenwache weiter. Diese seien von der südostchinesischen Hafenstadt Xiamen aus in See gestochen. Taipeh habe daraufhin mehr als fünf Schiffe entsandt, um „bei der Überwachung zu unterstützen“.

Die taiwanische Küstenwache erklärte, die chinesischen Schiffe seien „während des gesamten Einsatzes“ überwacht worden. Taiwan bewertete das chinesische Vorgehen als Verstoß gegen das Völkerrecht: Die Operation „verstößt gegen internationales Recht“. Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Lage in der Taiwanstraße weiter, wo Peking regelmäßig mit Militär- und Behördenpräsenz Stärke signalisiert.