Wiesbaden, 03 Juli 2026

Der Straßenverkehr in Deutschland hat im Jahr 2024 nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes weiterhin fast vollständig auf fossilen Kraftstoffen beruht, während Elektroantriebe nur langsam an Boden gewinnen.

Energieverbrauch und Emissionen des Straßenverkehrs

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, entfielen 2024 rund 2.134 Petajoule auf den Verkehr auf der Straße – das entspricht 22,2 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland. Zugleich verursachte der Sektor CO₂-Emissionen von 155 Millionen Tonnen, das entspricht 21,4 Prozent der gesamten deutschen CO₂-Emissionen. Damit bleibt der Straßenverkehr einer der zentralen Verursacher von Treibhausgasen im Land.

Die Zahlen zeigen zudem, dass sich der Energieverbrauch im Straßenverkehr seit 2021 auf einem weitgehend konstanten Niveau eingependelt hat. Nach dem Wiederanstieg stabilisierte sich der Verbrauch im Straßenverkehr ab 2021 mit rund 2100 Petajoule deutlich unter dem Rekord, aber ohne weitere Abwärtsbewegung. 2020 war der Energieverbrauch im gesamten Verkehr pandemiebedingt um 18,4 Prozent gegenüber 2019 eingebrochen. Im Jahr 2024 war der Verbrauch nach Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zu den Vorjahren zwar weitgehend konstant und lag sogar 11 Prozent unter dem Höchstwert aus dem Jahr 2019.