Frank-Walter Steinmeier hat an der Peking Universität eine Grundsatzrede gehalten und dabei den schwierigen Zugang westlicher Unternehmen zum chinesischen Markt sowie die hohe Zahl staatlich subventionierter chinesischer Exporte nach Europa kritisiert.
Steinmeier sprach mit klaren Worten die aktuellen Probleme an, etwa den schwierigen Zugang westlicher Unternehmen zum chinesischen Markt und staatlich subventionierte chinesische Exporte, die in großer Menge nach Europa fließen.
Mit seiner Rede an der renommierten Universität richtete sich der deutsche Staatspolitiker auch an eine junge Öffentlichkeit in China. Im Mittelpunkt standen wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Wettbewerbssituation zwischen Europa und China.
Der deutsche Staatspräsident warnede vor den Folgen eines fortbestehenden Ungleichgewichts zwischen chinesischen Exporten und den Zugang westlicher Unternehmen zum chinesischen Markt. Dadurch entstehe die Gefahr einseitiger Verwundbarkeit. Dies könnten die Europäer für ihre Wirtschaft nicht wollen - "so wie China es für seine Wirtschaft nicht will".
