Berlin, 13 August 2026

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert angesichts der Hitzewellen mehr Klimaschutz für Krankenhäuser und Pflegeheime und veranschlagt den Investitionsbedarf auf mehrere Milliarden Euro.

Was der Verband konkret fordert

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat Bund und Länder aufgefordert, deutlich mehr Mittel für den Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen bereitzustellen. Spiegler verwies auf die wachsende Zahl heißer Tage und Nächte, die Einrichtungen im gesamten Land an die Belastungsgrenze brächten. Ohne gezielte Investitionen in Kühlung, Lüftung und baulichen Sonnenschutz drohten Behandlungen, Pflege und die Sicherheit vulnerabler Gruppen dauerhaft gefährdet zu sein.

Wie der Verband gegenüber der Rheinischen Post erläuterte, summieren sich die notwendigen Investitionen nach ersten Schätzungen auf einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag. Gemeint sind unter anderem die Nachrüstung stationärer Klimaanlagen, der Einbau außenliegender Verschattungen, die Begrünung von Fassaden und Dächern sowie die Modernisierung veralteter Lüftungssysteme. Hinzu kommen Kosten für Notstromaggregate, die bei Überlastung des Stromnetzes während Hitzewellen die Versorgung kritischer Bereiche sichern sollen.