Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden hat am Montag, dem 27. Juli 2026, das Platzverbot rund um den Nussensee in Bad Ischl aufgehoben, nachdem der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres bei einer erneuten Suche keine weitere akute Gefahr festgestellt hatte.

Am Montagnachmittag um 14.40 Uhr endete eine mehrtägige Sperre rund um den Nussensee in der oberösterreichischen Gemeinde Bad Ischl. Wie die Bezirkshauptmannschaft Gmunden mitteilte, konnte die Gefahrenlage nach Einschätzung des Entminungsdienstes aufgehoben werden. Der Bereich ist wieder zugänglich. Mitarbeiter der Gemeinde Bad Ischl entfernten daraufhin die Absperrungen und Hinweistafeln.

Auslöser: Fund durch Spaziergänger

Ausgelöst worden war der Einsatz durch den Fund von Kriegsrelikten durch einen 35-jährigen Mann aus dem Bezirk Gmunden am Abend des 25. Juli 2026. Bei den ersten entdeckten Gegenständen handelte es sich um Zugzünder aus dem Zweiten Weltkrieg. Wegen der möglichen Gefahr für Besucher, Badegäste und Anrainer wurde die Sperre vorübergehend auf den gesamten Uferbereich sowie den Wanderweg rund um den Nussensee ausgeweitet.