Der ehemalige spanische Ministerpräsident José Luis Zapatero steht unter Verdacht, in illegale Machenschaften rund um die Rettung der Fluggesellschaft Plus Ultra verwickelt zu sein.

Die spanische Nationalpolizei durchsuchte am Dienstag Zapateros Büro sowie drei damit verbundene Unternehmen. Die Ermittlungen der Audiencia Nacional konzentrieren sich auf Vorwürfe der Bestechung und Geldwäsche im Zusammenhang mit der staatlichen Unterstützung für Plus Ultra in Höhe von 53 Millionen Euro.

Zapatero, der Spanien von 2004 bis 2011 regierte, soll laut Anklage eine Schlüsselrolle in einem Netzwerk gespielt haben, das politische Kontakte nutzte, um Regierungsentscheidungen zu beeinflussen. Die Gruppe soll fast zwei Millionen Euro durch Scheinfirmen und undurchsichtige Finanzkanäle erhalten haben.