Sissi Pröll ist nach rund 15 Jahren als Präsidentin der Hilfsorganisation "Hilfe im eigenen Land" zurückgetreten und hat ihre Funktion im Rahmen einer Generalversammlung niedergelegt.

Die Präsidentin Sissi Pröll nimmt Abschied von den „Menschen in Not": Nach 15 Jahren an der Spitze der Hilfsorganisation "Hilfe im eigenen Land" hat sie ihre Funktion im Rahmen einer Generalversammlung zurückgelegt. Der Verein wurde 1965 gegründet und unterstützt Menschen, die – etwa durch Lebens- oder Naturkatastrophen – unverschuldet in Not geraten sind. Die Organisation ist vor allem in Niederösterreich verankert.

Sissi Pröll hatte die Präsidentschaft des Vereins ab Mai 2011 inne. In den anderthalb Jahrzehnten ihres Engagements wuchs „Hilfe im eigenen Land" unter ihrer Führung „vom Verein zur Institution" heran, wie es in der Bilanz heißt. Gemeinsam mit ihrem Team professionalisierte sie die Vereinsarbeit, gewann Unterstützer aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur und schuf ein starkes Netzwerk der Solidarität. Allein im Vorjahr lag die Gesamtspendensumme bei 830.000 Euro.