Belgrad, 04 August 2026
Durch den anhaltend niedrigen Wasserstand der Donau sind in der nordserbischen Ortschaft Prahovo mehrere Wracks aus der Zeit des Nationalsozialismus freigelegt worden, von denen bislang sieben im Rahmen eines EU-finanzierten Programms geborgen wurden.
Hintergrund: Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg
Die Donau führt in diesem Sommer außergewöhnlich wenig Wasser. In der Folge sind in der Umgebung von Prahovo in Nordserbien mehrere Schiffswracks sichtbar geworden, die während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Kriegsmarine versenkt worden waren. Fotos und Luftaufnahmen zeigen rostige Rümpfe, die aus dem Flussbett ragen und an die maritime Präsenz des NS-Regimes auf dem Strom erinnern.
Nach Angaben der Website des serbischen Staatssenders RTS sind von den 21 Wracks, die im Rahmen eines von der Europäischen Union finanzierten Programms geborgen werden sollen, bis April dieses Jahres sieben gehoben worden. Das Programm zielt darauf ab, gefährliche Überreste aus der Wasserstraße zu entfernen und die Schifffahrt auf der Donau sicherer zu machen.
