Budapest, 07 August 2026
Beim Niedrigwasser der Donau sind am Wochenende in Budapest sterbliche Überreste von Wehrmachtssoldaten aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt worden, woraufhin ungarische Behörden gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Bergung und Identifizierung aufnahmen.
Das extrem niedrige Wasser der Donau hat am vergangenen Wochenende in Budapest Sedimentschichten freigegeben, in denen sich menschliche Überreste aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs befanden. Wie die Budapester Behörden mitteilten, wurden die Fundstellen am Nordufer der Stadt gesichert und erste forensische Untersuchungen eingeleitet. Nach Angaben des ungarischen Instituts für Denkmalschutz handelte es sich bei den geborgenen Überresten um mehrere Wehrmachtssoldaten, deren genaue Zahl noch nicht abschließend feststeht.
