Siebenjährige bleibt in hölzerner Kabeltrommel im Garten stecken und wird mit Hubschrauber ins Spital geflogen
Braunau am Inn, 08. Juli 2026
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Kurzfassung
Eine Siebenjährige ist am Dienstagabend im Bezirk Braunau am Inn beim Spielen in einer ausgedienten Kabeltrommel stecken geblieben. Die Feuerwehr befreite das Kind mit großem Aufwand, anschließend wurde es per Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.
Eine siebenjährige Schülerin ist am Dienstagabend im Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich beim Spielen in einer etwa einen Meter hohen Holzplattform stecken geblieben und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben auf dem Grundstück der Eltern in der Region Schneegattern. Die Siebenjährige kletterte demnach auf eine Holzkonstruktion, die im Garten als Liegeplatz für den Familienhund diente. Bei der Plattform handelte es sich um eine ausgediente Kabeltrommel, wie sie üblicherweise zum Verlegen von Kabeln und Schläuchen im Erdreich verwendet wird.
Beim Spielen stieg das Mädchen unbeabsichtigt mit dem linken Fuß in ein Loch der liegenden Kabeltrommelfläche. „Beim Spielen auf der Hundeplattform stieg die Siebenjährige unbeabsichtigt mit dem linken Fuß in ein Loch der liegenden Kabeltrommelfläche“, heißt es im Polizeibericht. Der Fuß rutschte durch die Öffnung, das Bein blieb oberhalb des Knies stecken.
Das Kind konnte sich nicht selbst aus der Lage befreien. „Das Kind konnte sich nicht selbst aus der Lage befreien“, berichtete die Polizei. Die 45-jährige Mutter alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr. „Als die Siebenjährige in das Loch stieg und stecken blieb, holte die Mutter die Feuerwehr“, so die Behörde weiter.
Hergang des Unfalls
Die anschließende Rettung gestaltete sich für die Einsatzkräfte als äußerst schwierig und zeitintensiv. „Die anschließende Rettung gestaltete sich für die Einsatzkräfte als äußerst schwierig und zeitintensiv“, schilderten die Retter. Um das Mädchen aus seiner misslichen Lage zu befreien, mussten die Feuerwehrleute große Stücke aus der Holzscheibe herausschneiden. Die Einsatzkräfte schnitten eine größere Holzscheibe heraus, um das Kind zu befreien.
Die Plattform bestand aus einer alten Kabeltrommel für Schläuche und Kabel, die im Erdreich verlegt werden. Die Holzkonstruktion war eine Kabeltrommel, wie sie zum Verlegen von Kabeln und Schläuchen unter der Erde genutzt wird. Sie diente im Garten der Eltern des Mädchens als Hundeliegefläche. Die Siebenjährige kletterte auf ein als Hundeliegeplattform dienendes, etwa ein Meter hohes Holzgestell.
Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde das verletzte Mädchen vom Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Der Rettungshubschrauber musste das Mädchen aus dem Garten abtransportieren. Die Polizei bestätigte den Transport: „Danach wurde die Schülerin mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen“, berichtete die Polizei.
Schwierige Bergung durch die Feuerwehr
Nach der Bergung und Erstversorgung wurde die Siebenjährige mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Klinik eingeliefert. Zum genauen Ausmaß der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Die Schülerin war nach der Rettung in ärztlicher Obhut.
Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiteten über längere Zeit an der Befreiung des Kindes, weil die Holzstruktur den eingeklemmten Fuß fest umschloss. Die Rettung sei für die Helfer „langwierig“ gewesen, hieß es aus Kreisen der Einsatzleitung. Mit Spezialwerkzeug wurde die Kabeltrommel Stück für Stück geöffnet.
Das Mädchen war nach ersten Erkenntnissen auf der Suche nach einem erhöhten Aussichtspunkt im Garten auf die Plattform geklettert. Dabei hatte es offenbar nicht bemerkt, dass die Holzscheibe in der Mitte ein Loch aufwies. Der Unfall sei ein Beispiel dafür, wie ausrangierte Baumaterialien auf Privatgrundstücken plötzlich zur Gefahr werden könnten, erklärte die Polizei.
Transport per Rettungshubschrauber
Die Rettungsaktion zog auch die Aufmerksamkeit von Nachbarn auf sich, die das Kind und die Helfer während des Einsatzes beobachteten. Gegen Abend konnte die Siebenjährige schließlich befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Anschließend brachte der Hubschrauber sie in das rund 50 Kilometer entfernte Krankenhaus in Salzburg.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Unfällen ein, bei denen Kinder auf privaten Grundstücken mit nicht kindersicheren Gegenständen in Kontakt kommen. Die Behörden wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch vermeintlich harmlose Gartenstrukturen regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft werden sollten. Der Fall werde nun von der Polizei dokumentiert.
Die Gemeinde Schneegattern liegt im Innviertel, einem Teil des Bezirks Braunau in Oberösterreich. Die Region ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, viele Grundstücke verfügen über größere Gärten mit alten Werkstoffen und Geräten. Die Polizei nannte keine näheren Umstände zur konkreten Lage des Grundstücks.
Hintergrund: gebrauchte Baumaterialien im Garten
Am Tag nach dem Unfall konnten die Eltern des Mädchens keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand ihrer Tochter machen. Auch die Klinik in Salzburg äußerte sich zunächst nicht zum Befinden der Patientin. Die Polizei kündigte an, den Fall nach Abschluss der Ermittlungen an die zuständige Stelle weiterzuleiten.
Der Unfall hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen am Dienstagabend ereignet. Die genauen Tageszeiten der Rettungsaktion und des Hubschraubertransports wurden von der Polizei nicht im Detail veröffentlicht. Die Behörden bedankten sich ausdrücklich bei den beteiligten Einsatzkräften für ihren Einsatz.
Das Mädchen ist Schülerin und stammt aus dem Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich. Ihre Mutter hatte laut Polizei umgehend reagiert, nachdem die Tochter in der Kabeltrommel stecken geblieben war. „Nachdem sich das Mädchen nicht selbst befreien konnte, verständigte die 45-jährige Mutter sofort die Feuerwehr“, heißt es im Bericht.
Angaben zu Verletzungen und weiteres Vorgehen
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen wurde der Garten des Grundstücks von der Feuerwehr gesichert. Die ausgediente Kabeltrommel wurde schließlich entfernt, um weitere Unfälle zu verhindern. Die Polizei schloss einen Straftatbestand aus und stufte den Vorfall als Unglücksfall ein.
Fragen & Antworten
Wohin wurde die Siebenjährige nach dem Unfall gebracht?
Nach der Bergung wurde die Schülerin mit Verletzungen unbestimmten Grades per Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Zum weiteren Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine Angaben.
Siebenjährige steckt in Kabeltrommel: Hubschrauber-Einsatz | finanz360