Mehr als zwei Wochen nach seinem Tod hat am Samstagmorgen auf der dänischen Ostseeinsel Anholt die Bergung des Walkadavers begonnen, der unter dem Namen „Timmy“ wochenlang für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Die gescheiterte Rettung

Ein Fahrzeug zog den Kadaver mit einem Seil aus dem flachen Wasser weiter an den Strand, wie Naturschutzbehörde mitteilte. Die Untersuchung des Tieres soll in den kommenden Tagen direkt vor Ort stattfinden.

Der Kadaver des Buckelwals war zuvor mehr als zwei Wochen vor der Insel Anholt getrieben. Eine frühere Aktion dänischer Behörden, den durch Verwesungsgase aufgeblähten Wal in tieferes Wasser zu schleppen, um ihn in einen Hafen zu bringen, war gescheitert.

Der Wal hatte wiederholt Flachwasserbereiche entlang der deutschen Ostseeküste aufgesucht und war erst weitergezogen, nachdem sich Menschen näherten. Schließlich wurde er vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern liegend entdeckt.