Wien, 29 Juni 2026

Die SPÖ-nahe Schülerorganisation Aktion Kritischer Schüler_innen (AKS) und die JUNOS Schüler:innen haben am Montag veröffentlichte Chat-Nachrichten aus den Reihen der ÖVP-nahen Schülerunion scharf kritisiert.

Kritik aus den Schülerorganisationen

Die AKS bezeichnete die Nachrichten in einer Aussendung als „schockierend“ und warf der Schülerunion vor, diese würden vor „rassistischen, sexistischen und menschenverachtenden Inhalten“ strotzen. Auch die JUNOS Schüler:innen schlossen sich der Kritik an. Bundesvorsitzende der JUNOS Schüler:innen, Marcus Lieder, gemeinsam mit Ello Wachter vom Bundesvorsitz der AKS Österreich, sahen nun die Schülerunion „am Zug, diese Chats vollständig aufzuklären“.

Nach Angaben der AKS befanden sich in der Chat-Gruppe neben Landesfunktionären auch bundesweite und landesweite Schülervertreter, darunter „auch mehrere Mitglieder des aktuellen Bundesvorstandes der Schülerunion“. Die Chat-Nachrichten waren am Dienstag zuvor öffentlich geworden. Laut Schülerunion stammen die Chats aus dem Vorjahr und betreffen einzelne Funktionär:innen der Schülerunion Kärnten.