Bern, 06 August 2026
Corina Schena führt das Scheitern der Einbürgerungsinitiative mit dem starren 10-Millionen-Deckel auf verunsicherte Stimmberechtigte zurück und nennt Risiken für EU-Beziehungen, Fachkräftemangel und Familiennachzug.
Hintergrund der Initiative
Die Schweizer Einbürgerungsinitiative ist nach Ansicht von Corina Schena unter anderem an ihrem starren 10-Millionen-Deckel gescheitert. Die Politikwissenschaftlerin erklärte, der Deckel habe viele Stimmberechtigte abgeschreckt, weil er mehr Probleme geschaffen als gelöst hätte.
Schena verwies in ihrer Einschätzung auf drei konkrete Risikobereiche: die Beziehungen zur EU, den Fachkräftemangel und den Familiennachzug. Eine starre Obergrenze habe den Eindruck erweckt, dass die Schweiz wichtige außenpolitische und wirtschaftliche Verbindungen gefährden könnte.
Gegenüber den Medien sagte Schena wörtlich: «Der starre 10-Millionen-Deckel hat viele Stimmberechtigte abgeschreckt. Es entstand der Eindruck, dass die vorgeschlagene Lösung mehr Probleme schaffen als lösen würde – etwa bei den Beziehungen zur EU, beim Fachkräftemangel oder beim Familiennachzug.»
