Der Chef der irischen Fluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat am Montag bei der Vorlage von Quartalszahlen erklärt, dass ein am 10. Juli an Bord einer Boeing 737 aufgetretener Kabinenschaden vermutlich durch einen Fremdkörper beim Start in Thessaloniki verursacht wurde.

Erste Erkenntnisse aus der Untersuchung

Die ersten Anzeichen deuteten auf einen Fremdkörperschaden am Triebwerk beim Start in Thessaloniki hin, sagte O'Leary vor Analysten. Wörtlich erklärte er: "Die ersten Anzeichen deuten auf einen Fremdkörperschaden am Triebwerk beim Start in Thessaloniki hin, aber wir können das noch nicht definitiv sagen". Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass weder das Alter noch der Wartungszustand der betroffenen Maschine für den Vorfall verantwortlich seien, so der Ryanair-Chef weiter.

Bei dem Vorfall auf einem Flug nach Memmingen kurz nach dem Start im griechischen Thessaloniki war ein Teil des Triebwerks abgebrochen und hatte das Fenster zertrümmert. Durch den Druckverlust wurde ein Passagier teilweise aus dem zerbrochenen Kabinenfenster gesaugt. Die Maschine musste daraufhin notlanden. Über den Gesundheitszustand der betroffenen Person wurde in den Ryanair-Angaben am Montag keine aktualisierte Erklärung abgegeben.