Berlin, 12 August 2026
Dmitri Medwedew, Medwedew und stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrats, hat Russland das Recht zugesprochen, Handelsschiffe feindlicher Staaten in russischen oder neutralen Gewässern anzugreifen, sofern der Verdacht besteht, dass diese Fracht im Interesse des Gegners transportieren.
In einer Mitteilung auf seinem Telegram-Kanal erklärte Medwedew, Russland habe das Recht, jedes Handelsschiff feindlicher Staaten anzugreifen, die sich sowohl in russischen als auch in neutralen Gewässern befinden, wenn es ausreichenden Verdacht gebe, dass es Fracht im Interesse des Gegners transportiere. Wörtlich schrieb er: „Russland hat das Recht, jedes Handelsschiff feindlicher Staaten anzugreifen, die sich sowohl in unseren als auch in neutralen Gewässern befinden, wenn es ausreichenden Verdacht gibt, dass es Fracht im Interesse des Gegners transportiert“.
Die Äußerung wurde am 12. August 2026 im Deutschlandfunk verbreitet. Sie fällt in eine Phase, in der die Spannungen zwischen Russland und europäischen Staaten aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich zugenommen haben. Konkrete Anlässe oder aktuelle Vorfälle auf See, die als Auslöser genannt werden, gehen aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
