Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht zum Dienstag erneut mit ballistischen Raketen angegriffen, wie ukrainische Behörden mitteilten.
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht zum Dienstag erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, geht es um den Aufbau eines neuen Raketenabwehrsystems. Die Luftabwehr wurde aktiviert. Nach Angaben der ukrainischen Behörden waren im Zentrum der Stadt mehrere Explosionen zu hören.
In mindestens zwei Stadtteilen brachen Brände aus, teils durch herabstürzende Trümmer abgeschossener Raketen. Angaben über Opfer oder größere Schäden gab es zunächst nicht. Kiew meldete Tote auf einem Frachter bei Odessa.
Diplomatische Initiative aus Paris
Parallel zur Berichterstattung über den Angriff formierte sich auf diplomatischer Bühne eine neue Sicherheitsinitiative. Neun europäische Staaten und die Ukraine haben eine neue Koalition zur Raketenabwehr gegründet. Das teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit. Macron hatte die Unterstützerländer der Ukraine zu einem Treffen in Paris geladen.
