Bei anhaltenden russischen Angriffen auf ukrainische Städte sind in der ersten Jahreshälfte 2026 fast 1.400 Menschen getötet worden, während Präsident Wolodymyr Selenskyj die Europäische Union zum Handeln aufforderte.

Die Angriffe auf mehrere ukrainische Städte, darunter Cherson und Saporischschja, haben nach Angaben der ukrainischen Behörden in der ersten Jahreshälfte 2026 fast 1.400 Todesopfer gefordert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche dies einem Anstieg um 37 Prozent. Die Zahlen verdeutlichen die anhaltende Intensität der russischen Luft- und Artillerieangriffe auf zivile Gebiete in der Ukraine.

Hintergrund der Eskalation

Präsident Wolodymyr Selenskyj wandte sich mit einem eindringlichen Appell an die Europäische Union. Er forderte die EU-Mitgliedstaaten auf, entschiedener zu handeln und das angekündigte 21. Sanktionspaket gegen Russland zügig zu verabschieden. Selenskyj betonte, es sei wichtig, dass die Europäische Union das Sanktionspaket rasch auf den Weg bringe, um den Druck auf Moskau zu erhöhen.