Russische Luftangriffe haben in der Nacht zum Montag die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie weitere Städte getroffen; dabei geriet das UNESCO-Weltkulturerbe Höhlenkloster von Kiew (Kyjiw-Petschersk-Lawra) in Brand und es gab mindestens fünf Tote.
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht zum Montag Ziel massiver russischer Angriffe geworden. Ein Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtete, in der Innenstadt seien binnen weniger Stunden fast zwei Dutzend Explosionen zu hören gewesen, die vermutlich von der Flugabwehr ausgelöst wurden. Bürgermeister Witali Klitschko teilte auf Telegram mit, mehrere Stadtteile seien getroffen worden. Ins 140.000 Einwohner Kiews seien vorübergehend ohne Strom gewesen.
Schlag auf das kulturelle Erbe der Ukraine
Schwer wiegt der Schaden an einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Landes. In der Hauptstadt Kiew geriet zudem das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Höhlenkloster nach einem direkten Treffer in Brand. Nach operativen Informationen gibt es ernsthafte Schäden auf dem Gelände des Höhlenklosters, schrieb der Militärgouverneur von Kiew, Tymur Tkatschenko, auf Telegram. Auf Bildern in sozialen Netzwerken waren Flammen im Dachbereich der Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit ihren vergoldeten Kuppeln zu sehen.
