Ein russischer Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat am Wochenende die Hauptkirche des zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Höhlenklosters in Brand gesetzt und nach Behördenangaben mindestens 23 Menschen verletzt.
Bei dem Angriff auf Kiew schlugen nach Angaben von Vitali Klitschko in drei Stadtteilen der Millionenstadt Geschosse ein. Tymur Tkatschenko sprach von mehr als 40 Einschlägen in der Hauptstadt. Etwa 30 Fahrzeuge seien in Flammen aufgegangen, zudem seien vorübergehend rund 140.000 Einwohner Kiews ohne Strom gewesen. Medienberichten zufolge setzten die russischen Angreifer ersten Erkenntnissen zufolge mehr als 50 Raketen und rund 500 Drohnen ein.
Schäden am Unesco-Weltkulturerbe
Betroffen war auch das Höhlenkloster auf den Hügeln am Fluss Dnipro. Die Klosteranlage steht seit 1990 unter dem Schutz der Unesco und zählt zum Weltkulturerbe. "Nach operativen Informationen gibt es ernsthafte Schäden auf dem Gelände des Höhlenklosters", schrieb Tkatschenko bei Telegram. Tymur Tkatschenko sprach von "ernsthaften Schäden" auf dem Gelände. Bilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten eine große Rauchsäule über dem Gelände der weltberühmten Pilgerstätte.
